Die Ca Go Tuning Story von Ulrich Scheckenhofer
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Uli Scheckenhofer hat sein Ca Go FS Life in ein Custom Ca Go verwandelt. Wie es dazu kam und was er alles umgebaut hat, erfahrt ihr hier.
Es ist ein Anblick, den man auch auf dem Ca Go Gelände in Koblenz nicht jeden Tag hat. Ein Ca Go FS Life rollt auf den Parkplatz – aber nicht aus eigener Kraft, sondern auf das Heck eines Elektro-Bullis geschnallt. Und auch das Rad selbst sieht anders aus als die Ca Gos aus dem Katalog. Der selbstgebaute Carrier und das – man kann es nicht anders sagen – getunte Ca Go Bike entstammen dem Geist und Geschick des Schwarzwälders Uli Scheckenhofer, der seit vielen Jahren an der Individualisierung seines FS Life und dessen Transportmöglichkeiten tüftelt.
Einfach schräg - das Custom Ca Go auf seinem Transport-Rack
First Contact - Ca Go-Liebe auf den ersten Blick
Der gelernte Automechaniker und ehemalige Autohändler betreibt ein Multimedia- und Messeequipment-Unternehmen. Schon immer hatte er Freude am Radfahren und großes Interesse an Cargobikes. „Als ich 2019 den Prototypen des Ca Go FS Life auf der Eurobike gesehen habe, wusste ich sofort: Das wird mein Rad“, erzählt Scheckenhofer. Dem Bastler war von Anfang an klar – sein Ca Go Bike würde ein individuelles Modell werden. Das ging schon bei der Rahmenfarbe los: „Ich wollte etwas fahren, das sonst keiner fährt. Deswegen habe ich den Rahmen gepulvert, und Ca Go hat ihn in Koblenz dann komplettiert. Das war auch der erste Dachtransport des Ca Go Bikes.“ Seine Liebe zu Einzelstücken paart sich mit der beruflichen Expertise – von Berufs wegen baut er oft Equipment selbst, nicht selten auf die Bedürfnisse seiner Kunden zugeschnittene Einzelstücke. So war es dann auch bei seinem Ca Go Bike.
Gepäck-Rack: individuelle Ladeoptionen à la Scheckenhofer
Ca Go Bike Tuning
Uli Scheckenhofer modifizierte sein Ca Go Bike immer weiter mit einem riesigen Fächer an Individualisierungen, die das Bike nach und nach zu einem wahren Custom Ca Go transformierten. „Mir kamen immer mehr Ideen, was ich machen könnte“, erklärt er. Die Liste der Umbauten ist inzwischen so lang, dass außer dem Rahmen, der Lenkung und dem Motor alles ausgetauscht wurde:
- Bereifung
- Beleuchtung mit eigener 12-Volt-Stromversorgung inklusive Blinker und illuminiertem Ca Go Logo
- Mit Ca Go Logo individualisierte Bremsscheiben
- Umbau zum Massivholz-Flatloader, der mit wenigen Schrauben gegen die EPP-Box ausgetauscht werden kann
- die gesamte Lenkerergonomie
- gefederter Vorbau
- Tool-Kegs und Getränkehalter
- Kurbel und Pedale
- Naben und Schaltung
- Sitzfederung
- individueller Gepäckträger mit Aufbauten.
Die gesamte Reise dokumentierte Scheckenhofer im Ca Go Bike Forum unter dem Namen „Customizer“. „Da ist natürlich ein bisschen Bastler-Spinnerei dabei“, gibt er zu, „aber jeder Umbau hat einen praktischen Nutzen und funktioniert.“ Und recht hat er – viele der selbstgebauten Veränderungen, die Uli über die letzten Jahre an seinem Prototypen umgesetzt hat, sind inzwischen auch als Serienausstattung und Zubehör verfügbar, darunter beispielsweise eine Flatloader-Variante, Blinker oder eine gefederte Sattelstütze.
Erleuchtend - das illuminierte Ca Go Logo hinter dem Vorderrad
Proof of Ride - ein Rad für den Alltag, nicht für's Podest
Das Rad ist trotz allen Tunings ein Alltagsgegenstand. Scheckenhofer nutzt es täglich als Autoersatz. Er transportiert Werkzeug und Material auf der Strecke zwischen Büro und Lager, fährt seine zwei Hunde zur täglichen Auslaufrunde und die Einkäufe nach Hause. Aber auch auf Messen präsentiert Scheckenhofer das Custom Ca Go der neugierigen Öffentlichkeit: „Das Rad ist ein echter Hingucker.“
Ein Leben ohne Ca Go ist möglich, aber sinnlos
Uli Scheckenhofer ist Ca Go Fan der ersten Stunde und die Begeisterung hat auch nach vielen Jahren und Tausenden von gefahrenen Kilometern nicht nachgelassen. „Ich identifiziere mich mit meinem Ca Go, es drückt aus, wer ich bin und wie ich bin. Ich bin ein echter Ca Go-Überzeugungstäter, weil ich jede Minute Freude an dem Rad habe. Frische Luft, Bewegung – da will ich gar nicht mit dem Auto fahren.“
Über eine eigene Ca Go Tuning-Serie denkt Uli Scheckenhofer übrigens nicht nach. „Ich bin kein Verkäufer, ich möchte einen so besonderen Build auch nicht duplizieren, dann ist er nicht mehr einzigartig.“ Und weitere Umbauten wird es wohl nicht mehr geben – für ihn ist sein individuelles Ca Go nach vielen Jahren schlussendlich perfekt.
Wir raten generell davon ab, dein Ca Go Bike umzubauen, da sonst die Garantie des Rades erlischt und auch eventueller Versicherungsschutz gefährdet ist. Alle dennoch durchgeführten Modifikationen sollten von geschultem Fachpersonal umgesetzt werden.
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