Möglichst viel möglichst sicher transportieren – How to Ca Go Folge 20
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Um Lastenräder maximal auszunutzen, ist eine clevere Ladestrategie und -sicherung nötig. Mit ein paar Grundregeln steigert man die Verkehrssicherheit genauso wie die Ladekapazität.
Wie funktioniert Ladungssicherung generell? Im professionellen Lastentransport würde man unterscheiden zwischen Schüttgut, also loser und fließfähiger Zuladung, und Stückgut, das aus massiven und in sich stabilen Körpern besteht. Da es recht unwahrscheinlich ist, dass mit einem Lastenrad Sand oder Schotter verbracht werden, konzentrieren wir uns hier auf letztere Ladungsvariante. Was beim LKW Fässer, Kisten und Platten sein können, besteht auf den Ladeflächen der Cargobikes typischerweise aus Taschen, Tüten, Getränkekisten, Körben und im besten Fall Euroboxen.
All deren Sicherung kann auf wiederum zwei Arten vonstatten gehen: Hat man eine Wanne – also eine Cargobox – an seinem Bike, bieten die Seitenwände zwar eine Art Anschlag zur Seite, nach hinten und vorne, es muss aber zusätzlich dafür gesorgt werden, dass die Ladung sich im Kompartment nicht bewegen kann – das könnte Fahrmanöver negativ beeinflussen. Wird Stückgut auf eine Plattform oder einem Rack befestigt, geschieht die Sicherung über Reibung. Spanngurte, Seile, Gummi-Expander – alle diese Hilfsmittel halten die Fracht fest, indem sie die Reibung zwischen Laderaumboden und der Unterseite des Stückguts erhöhen. Das wird später in diesem Artikel noch von Bedeutung sein, wenn es um Zubehör für Lastenräder geht.
Grundprinzipien der Befestigung von Gegenständen am Fahrrad
Fahrräder fungieren erst seit gut einem Jahrzehnt wirklich elementar als Transportgeräte für Güter und Lasten. LKW tun das seit über 100 Jahren, weshalb man im Punkt Ladungssicherung beim Fachwissen und den Erfahrungen der Brummis lernen kann. Folgende Grundprinzipien gelten für alle zu beladenden Fahrzeuge:
- Das Fahrzeug muss zum Transport der Last geeignet sein, maximale Zuladung, Gesamtgewicht und Radlasten müssen eingehalten werden, siehe unten. Der Zustand des Fahrzeugs muss laut Gesetzgeber zumindest ausreichend sein.
- Der Ladungsschwerpunkt sollte möglichst auf der beziehungsweise über der Mittelachse des Fahrzeugs in Längsrichtung platziert werden.
- Die Ladung sollte immer so tief wie technisch möglich über dem Boden positioniert sein. Das ist besonders interessant bei Lastenradmodellen mit verschieden hoch positionierten Ladeflächen.
- Bei unterschiedlichen Gütern/Frachten: die jeweils schweren oder besser gesagt optisch dichteren nach unten packen, leichtere nach oben.
- Teilbare Ladungen möglichst nicht gesammelt verstauen, sondern die Gegenstände auf die Laderäume verteilen. Viele kleine Taschen beim Bikepacking fahren sich angenehmer als klassische Gepäcktaschen mit der gesamten Zuladung.
- Bei Stückgütern für einen möglichst rutschhemmenden Untergrund sorgen. Der kann serienmäßig zum Rad gehören oder nachgerüstet werden.
- Gibt es eine in Fahrtrichtung vordere Bordwand, Gegenstände direkt dagegen platzieren, um Bremskräfte aufzufangen.
- Nach Möglichkeit formschlüssig laden, also keine Lücken zwischen Stückgütern beziehungsweise der Laderaumbegrenzung lassen und oder mit Füllmaterial arbeiten, wenn es Abstände gibt.
- Nur geeignetes und intaktes Befestigungsmaterial verwenden. Kleinste Schnitte oder Beschädigungen an Spanngurten oder Expandern können bei Belastung zum Riss führen. Infolgedessen kann sich die Fracht ruckartig in Bewegung setzen und vor allem einspurige Fahrzeuge aus der Balance bringen.
- Beim Verzurren von Ladung nur dafür vorgesehene Anschlagpunkte oder Ösen nutzen, maximal der Hauptrahmen kann eingebunden werden. Heißt: Nicht jede Strebe oder Öffnung ist als Zurrpunkt geeignet!
Was eignet sich zum Transport – was nicht?
Zunächst einmal: Die StVZO schreibt kein spezifisches Beladungslimit für Fahrräder vor, also auch und erst recht nicht für Cargobikes. Natürlich muss man innerhalb der Grenzen bleiben, die der Hersteller des Bikes angibt. Im Falle vom Ca Go sind das 225 Kilogramm für das FS-Modell und 180 Kilogramm für das kompaktere CS-Modell. Da es sich dabei um das maximale Systemgewicht handelt, müssen die Masse von Fahrer und Fahrrad jeweils davon abgezogen werden, um die Nutzlast beziehungsweise maximale Zuladung zu errechnen.
Was also mit dem Cargobike transportiert werden kann, hängt eher von der Bauform des jeweiligen Modells ab, von dessen Ausmaßen im Bereich der Ladeflächen und vom gesunden Menschverstand. Mehr als die zulässigen 70 oder 80 Kilogramm möchte man eh nicht mit dem Fahrrad befördern. Und deutlich über die Silhouette des Bikes herausstehende Teile sind nicht nur eine Gefahr für den Gegenverkehr, sondern auch für das Fahrzeug und seinen Führer selbst. Beim Long-John-Modell von Ca Go, dem FS Life, spielt die glatte und nach vorne zulaufendende Bordwand der Cargobox eine elementare Rolle im Sicherheitskonzept des Bikes. Tischbeine, eine Leiter oder ein Sonnenschirm zum Beispiel, die über die Form des Lastenrades herausragen, machen dieses Konzept zunichte. (Zusatzartikel zur aktiven und passiven Sicherheit bei Cargobikes.) Sollte man doch einmal solch sperrige Gegenstände transportieren, raten wir neben der gewissenhaften Sicherung dazu, sich zum einen die Fahrstrecke im Voraus gut zu überlegen und Gefahrstellen zu umgehen, außerdem zur Markierung der herausragenden Enden mittels orangem/rotem Tuch oder Lichtquelle. Dass man mit wortwörtlich herausragender Ladung um ein Vielfaches mehr Rücksicht auf den übrigen Verkehr nehmen muss, sollte sich von selbst verstehen.
Ebenfalls ungünstig auf einem Cargobike sind nicht völlig gefüllte oder komplett leere Kanister, Eimer oder Fässer. Sie bringen selbst gut verzurrt auch vier- oder mehrrädrige Fahrzeuge durch ihren hin und her schwappenden Inhalt aus der Bahn. LKW haben zumindest Prallbleche im Tank, eine Gießkanne zum Beispiel hat das nicht. Bis zum Rand gefüllt hat die Ladung keinen Raum, sich zu bewegen und verhält sich damit wie ein Festkörper.
Konkrete Sicherungsmaßnahmen und wann man sie anwendet
Wie schon erwähnt geht es beim Sichern von Ladung vornehmlich darum, Reibung zwischen Fahrzeug und Fracht zu erzeugen beziehungsweise diese zu erhöhen. Wenn es nicht möglich ist, den Zwischenraum zwischen Stückgut und der Bordwand (bei Cargoboxen oder anderen fest fixierten Kisten) vollständig zu füllen, muss übrigens auch Fracht in einer solchen Box nochmals gesichert werden. Man stelle sich eine Bowlingkugel vor, die bei jedem Manöver im Ladeabteil zur Seite oder nach vorne rollt. Je größer die Masse und je härter das Lenk- oder Bremsmanöver, desto invasiver die Auswirkung auf die Lage des Fahrrades.
Lasten richtig verspannen auf dem Fahrrad
Zur idealen Sicherung sollte der Untergrund möglichst stumpf sein. Gummimatten helfen hier. Wie bei LKW ist die Fixierung in Fahrtrichtung die wichtigste, da von allen einwirkenden Kräften die Bremskraft die größte darstellt. Der erste Gurt oder Expander wird also längs angebracht, die Last sollte unmittelbar hinter dem vorderen Zurrpunkt sitzen. Eine zusätzliche Gurtung quer zur Fahrtrichtung ist bei Fahrzeugen mit Seitneigung in den Kurven nicht ganz so wichtig wie bei denen ohne, sollte aber trotzdem mittig über das zu verspannende Stückgut verlaufen. Hier sollten die Zurrpunkte möglichst nah an dessen Kante sitzen, die Gurte also annähernd senkrecht nach unten verlaufen. Diagonale Verspannung sind gerade bei kompakten aber schweren Gütern suboptimal.
Wie fest ist fest genug?
Hier sucht man leider vergebens nach einer Formel oder Faustregel, da die ideale Spannung auf dem Zurrmaterial vom Gewicht der Ladung, der Griffigkeit der Oberflächen und letztendlich von der Stabilität der eingebundenen Gegenstände abhängt. Bei soliden Kisten oder Körpern sagt man, der Spanngurt soll sich per Hand maximal noch um 180 Grad verdrehen lassen. Das kann für einen Karton mit fragilem Inhalt aber schon viel zu viel sein. Tipp: Manchmal findet man in Warenlieferungen per Post oder Möbelpaketen stabile Pappwinkel zum Schutz von Kanten. Davon sollte man als Lastenradfahrer generell zwei bis vier verwahren und in solchen Fällen zum Schutz des Kartons einsetzen. Hat man die Wahl, bitte alles Fragile und Verformbare in eine fest mit dem Rad verbundene Box packen und die Zwischenräume auspolstern.
Wenn man mit einem Gurt dagegen nichts eindrücken kann, steigt dessen nötige Spannung mit dem Gewicht der Zuladung – natürlich sollten auch die Festigkeiten der Anschlagpunkt nicht überschritten werden, wobei Heckträger und Frontrack bei Ca Go schon sehr stabil sind, trotzdem sollten Gefühl und Menschenverstand hier Anwendung finden.
Welche Besonderheiten zeichnen das Ca Go CS aus?
Beim kompakten Ca Go CS handelt es sich nicht um ein klassisches Lastenpedelec. Seine spezielle Rahmenform verschafft ihm drei statt üblicherweise zwei Ladezonen, die zentrale davon liegt maximal tief zwischen den Rädern und ist so prädestiniert für schwere Gegenstände wie Getränkekästen. Der Schwerpunkt der Ladung liegt damit nur knapp oberhalb der Naben, damit ist der Grundsatz zur möglichst tiefen und mittigen Beladung bereits durch die Bauart erfüllt. Das Rad fährt sich als Beweis dafür mit schwer bepacktem Center Rack, so heißt das Kompartment, extrem sicher und man spürt die Extralast kaum. Der Front- und der Heckträger sind bei der CS-Familie möglichst variabel gestaltet. Hier eine Übersicht, welche Kombinationen bei diesem Triple Load Space möglich sind und wofür man den Space damit nutzen könnte:
| Frontträger | 18 Kilogramm maximal | Beispiele für Ladung |
| Compact Multi Rack | Kürzere Version des Front Racks in der Serienausstattung (in Planung) | Handtaschen, kleine Sporttaschen oder Postpäckchen, Aktenkoffer oder -taschen, Wertgegenstände wie Fotoequipment (im Sichtfeld), kleine Eurobox* |
| Extended Front Rack + Zurrmaterial | Standardfrontträger des CS exakt passend für eine große oder zwei kleine Euroboxen*, umlaufende Reling als variable Zurrpunkte. | Große Sporttaschen, Postpakete, eine große oder zwei kleine Euroboxen, Wäschesack, Musikinstrument (im Case), Shopping Bags |
| MIK-Adapter-Platte** + Korb | Die Basisplatte passend zur MIK-Schnellkupplung am Rad (Front und Heck) kann dauerhaft an einem Korb fixiert werden, der ist dann in Sekunden montier- oder demontierbar. | Tageseinkäufe, druckempfindliches Material, Picknickutensilien, loses Obst oder Gemüse, Handtasche / Daybag |
| MIK-Adapter-Platte + (Euro)Box | Die Basisplatte passend zur MIK-Schnellkupplung am Rad (Front und Heck) kann dauerhaft an eine Kunststoff- oder Aluminiumbox fixiert werden, die ist dann in Sekunden montier- oder demontierbar. | Tages- und Wocheneinkäufe (je nach Box, druckempfindliche und wertvolle Gegenstände (Schutz vor Sicht und ungewolltem Zugriff), wasser-/schmutzempfindliche Gegenstände (dann mit Deckel) |
| MIK-Adapter-Platte + Kleintierbox | Die Basisplatte passend zur MIK-Schnellkupplung am Rad (Front und Heck) kann dauerhaft an einen Kleintierkäfig oder eine entsprechende Tasche mit massivem Boden fixiert werden, die sind dann in Sekunden montier- oder demontierbar. Achtung bei sich bewegenden Tieren! | Kleine Hunde, Katzen, Vögel, Nagetiere, kleine Reptilien, für den schnellen Weg zum Tierarzt oder in den Hundepark zum Beispiel |
| MIK-Adapter-Platte + Softbag | Die Basisplatte passend zur MIK-Schnellkupplung am Rad (Front und Heck) kann dauerhaft an eine Stofftasche mit stabilem Boden fixiert werden, die ist dann in Sekunden montier- oder demontierbar. Achtung: sollte stets so gefüllt sein, dass der softe Anteil formstabil bleibt und nicht zur Seite herabrutschen kann. | Sporttasche oder extra Zubehör, Arbeitskleidung oder vornehmlich textile Arbeitsmittel, fest verpackte und stabile Lebensmittel / Einkäufe |
* meist graue Stapelboxen aus Kunststoff in genormten Maßen von 40 x 30 oder 60 x 40 cm
** Grundplatte mit abschließbarer Schnellkupplung zum Aufschieben auf CS Front- oder Heckträger
(ab Frühjahr 2026 erhältlich)
| Center Rack | 35 Kilogramm maximal | Beispiele für Ladung |
| Gummimatte + Spanngurt oder Expander | Rutschhemmende Unterlage genau passend für das Center Load Rack, entsprechendes Verzurrmaterial. | Getränkekiste, Eurobox klein, Werkzeugkiste, Koffer / Trolley, Kühlbox, Grill, Baumaterial |
| Utility Bag | Formstabile abschließbare Tasche, die sich in die Rahmen-form zwischen Center Load Rack und Motor einpasst, ca. 4 Liter. | Schloß, Spanngurte, Schlüssel, Geldbeutel, Snacks, Werk- und Flickzeug, |
| Center Rack + ProtectionCover | Das komplette Center Load Rack umhüllendes Regencover, schützt von Spritzwasser und schnellem Zugriff (Sicht), keine solide Sicherung am Ort. | Akkulautsprecher, Grillkohle, Fotoelektronik, Bälle, Schuhe, Motorradhelm |
| Cargo Soft Bag | Regendichte Box aus LKW-Plane, in der Höhe erweiterbar von 28 auf 36 Liter, passgenau ins Center Load Rack, durch Formschlüssigkeit auf ebenen Strecken nicht zusätzlich am Rack zu sichern. | Bücher, wasserempfindliche Einkäufe, Textilien, Elektronik |
| ExpandableCenter Bag | Passgenaue Softbag für das Center Load Rack mit stabilem und ausklappbarem Metallboden sowie zweier Dehnfalten, kann so von 25 Liter Volumen auf 50 erweitert werden, Schützt gegen Wetter, Schmutz und Fremdzugriff. | Wocheneinkauf (wetterfest), Sportausrüstung, Elektronik mit großem Platzbedarf, Musikinstrumente, Akten oder Bücher, Schultaschen |
| Heckträger | 27 Kilogramm max. | |
| Spanngurt | Stabiler am Rahmen verschraubter Heckträger (auch nachrüstbar) mit 27 Kilogramm Tragkraft, viele Zurrpunkte zum Verspannen der Ladung längs und quer. | Kompakte aber schwere sowie leichte und länglich voluminöse Gegenstände, z.B. mittelgroße Pakete, Iso-/Yogamatte, Picknickdecke, Sack Tierfutter, stabiler Einkaufskorb, Sportequipment wie Bälle |
| Kindersitz | Gepäckträger zugelassen für einen Kindersitz, entweder mit dauerhafter Verschraubung oder mittels Schnellkupplung nach MIK-Standard (Heckträger ist MIK-kompatibel). | Kinder bis etwa sechs bis sieben Jahre |
| MIK-Adapter-Platte + Add on | s.o. | s.o. |
| Packtaschen | Der ab Werk verfügbare Heckträger des CS verfügt über Rails zur möglichst tiefen Anbringung von Standardpacktaschen. | Reisegepäck und Proviant, Campingequipment wie Zelt und Kochequipment, Fotoausrüstung, kleinteilige Einkäufe, Akten- / Laptoptaschen mit eigenem Fix-System |
Welche Besonderheiten zeichnet das Ca Go FS Life aus?
Im Gegensatz zum sportiveren CS glänzt das Ca Go FS nicht durch seine drei Ladezonen, sondern durch die besonders gut gesicherte innerhalb der Cargobox. Die Wanne aus geschäumtem Polypropylen ist sogar nach Vorbild der Autoindustrie crashgetestet, weshalb ihr Kern-Einsatzgebiet die Verbringung von Kindern ist. Durch die Form und das stoßabsorbierende Material der Box sowie den darin befestigten 5-Punkt-Gurten haben Insassen die größtmögliche Chance, im Fall eines Crashes unverletzt zu bleiben. Nichtsdestotrotz kann man die 200 Liter Ladevolumen auch gut für Einkäufe, Ausrüstung, Arbeitsmaterial oder ein Haustier entsprechender Größe nutzen.
Durch diverse Zusatzmodule oder Anbauten kann die Cargobox nochmals individueller und praktischer gestaltet werden. In Sachen Ladungssicherung sind das im Einzelnen:
- Der Deckel zur Cargobox: Der abschließbare Deckel zur EPP-Box von Ca Go sichert zwar primär gegen Diebstahl, Regen und Herausfallen und weniger gegen Verrutschen der Ladung, die darauf angebrachte Reling liefert aber wiederum hervorragende Zurrpunkte für Zuladung über die 200 Liter in der Box hinaus.
- Der in vielen Modellen des Ca Go FS Life schon serienmäßige Heckgepäckträger verfügt über eine zweite Packebene zur möglichst tiefen Montage von klassischen Gepäcktaschen sowie eine Schnellkupplung für Körbe, Kindersitze oder Boxen mit MIK-Standard* an ihrer Unterseite. Auch zum Verspannen kompakter Gegenstände eignet sich das Rack. Hierzu benötigt man Expander Spann- oder die optional erhältlichen Ca Go Zurrgurte.
- Die textile Abdeckung zur Cargobox: Gegen neugierige Blicke und direkten Zugriff sowie Herausfallen und Wetter schützt auch das Life-Soft-Top, eine über den Rand der Cargobox ragende Schutzplane.
- Matte gegen das Verrutschen: Die FS Life Original Schutzmatte ist an sich konzipiert worden, um den Boden der Box zu schützen und leichter sauber zu halten. Gleichzeitig erhöht sie aber auch die Reibung. Man muss Gegenstände also weniger fest verzurren, um Verrutschen zu verhindern.
- Kleinteiliges Sichern: Sicherung endet nicht bei großen schweren Gegenständen, auch kleine Teile sollten nicht im Ladeabteil herumfliegen. Dafür bietet das Ca Go FS Life den Front Organizer, eine Anordnung von vier Taschen verschiedener Größe und Form für die Kopfseite der Cargobox. Der Schutz betrifft eher die Ladung wie Mobiltelefone oder Brieftaschen und weniger die reine Verkehrssicherheit.
- Zum Festgurten: Um die vielen stabilen Verspannmöglichkeiten optimal ausnutzen zu können, hat Ca Go direkt auch passende, zweieinhalb Meter lange Gurte zum Verspannen im Angebot. Paarweise reichen die entweder für den Heckträger oder die Cargobox völlig aus. Mit einer Bruchlast von je 400 Kilogramm bieten sie in Sachen Stabilität eine große Reserve.
Welche Besonderheiten zeichnet das Ca Go FS 200 Vario aus?
Das Ca Go FS200 Vario ist spezialisiert auf den Transport von Gütern, und damit gehört Ladungssicherung auch zu den großen Themen im Kosmos des Modells. Nicht nur die Ladefläche selbst ist besonders rutschhemmend, sie bietet außerdem etlichen Anschlagpunkte für Zurrgurte. In der Basisvariante bietet die Bordwand Richtung Gabel ein hervorragendes Widerlager für schwere Gegenstände, den Rest des üppigen und offenen Laderaums kann man durch Zubehör sehr individuell an den jeweiligen Einsatzzweck anpassen. Das schließt auch die Möglichkeiten zur Ladungssicherung ein.
Schutz gegen Verrutschen: Die Ladefläche des FS200 Vario ist so groß, dass man kleinere Kisten gegen Verrutschen sichern muss. Seitliche Anschläge sind hierzu eine hilfreiche Variante. Das variable zu gestaltende Organizer-Set besteht aus sechs ineinander steckbaren Platten, die damit unterschiedlich große Fächer ergeben. Das schränkt die Bewegungsfreiheit verschieden großer Kisten und Gegenstände ein, damit reicht meist ein einzelner, locker gespannter Gurt.
Lose Gegenstände festhalten: Handelt es sich bei der Fracht nicht um Kisten oder andere stabile Gegenstände, sondern um leichtes Stückgut, kommt beim FS200 Vario die Erhöhung der Bordwand namens Vario-Soft-Walls zum Einsatz. Die leichten Polyester/PVC-Seitenwände werden an den Rahmen der Cargo-Plattform geknöpft und halten so leichte Päckchen oder zum Beispiel Bälle im Laderaum oder verhindern das Umkippen von Einkaufstüten oder ähnlichem. Dabei helfen außerdem die clever positionierten Schlaufen für Spanngurte. Alternativ zum Verspannen kann mit den Seitenwänden auch selbstsichernd ohne leere Zwischenräume gepackt werden.
Geschlossener Laderaum: Wiederum weniger zur Befestigung, sondern zur Sicherung der Ladung vor Wetter, Schmutz und gierigen Blicken dient das Vario-Soft-Set von Ca Go. Es ergänzt die Vario-Soft-Walls mit einer geschlossenen Abdeckung oberhalb der Ladekante. Öffnet man den langen Reißverschluss bleibt die Ladeöffnung riesig groß.
Gurte: Auch für FS200 Vario sind Spanngurte praktisch bis unerlässlich. Die zweieinhalb Meter langen Zurrgurte von Ca Go passen perfekt zu den Fixierschlaufen in den Seitenwänden.
Unsere Modelle
-
FS200 Life Family-Plus – Edition 5
Das vollausgestattete Familienfahrzeug mit E-Antrieb
-
CS200 Exclusive – Edition 5
Höchster Komfort und maximale Flexibilität mit extra Platz für deine Ladung – für alle, die keine Kompromisse wollen.
-
FS200 Vario Open-Pro – Edition 5
Ganz sicher: Der vielseitige Lademeister unter den E-Lastenrädern